Projekte

Wir helfen unseren Kunden, neue Organisationen aufzubauen, Förderinstrumente optimal zu gestalten oder  Mitarbeiter für die Energiewende fit zu machen.

Scoping Mission für Regionale Strategie und Aktionsplan im Bereich Energieeffizienz in der Caribbean Community (CARICOM)

Die Mitgliedsstaaten der Caribbean Community (CARICOM) weisen hohe Energieeinsparungspotenziale auf. Von einer regionalen Koordinierung der nationalen Bemühungen wird eine beschleunigte Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen erwartet.

Im Rahmen einer sogenannten Scoping Mission für die European Union Energy Initiative (EUEI) wurde abgeschätzt, welche Potenziale für Energieeffizienz in unterschiedlichen Sektoren vorliegen, den Status von Politiken, Regulierungen und Programmen analysiert, die institutionelle Kapazität in der Region bewertet und darauf aufbauend Empfehlungen für die Erstellung einer regionalen Energieeffizienzstrategie erarbeitet.

Nach umfangreichen Auswertung von Studien und anderen Dokumenten wurden wichtige Akteure in der Region persönlich oder über Telefon strukturiert befragt. Die Ergebnisse wurden in Form eines Berichtes und einer Präsentation sowie einer Project Information Note dokumentiert. Für die Erstellung der eigentlichen Strategie wurde ein Ausschreibungstext vorbereitet.

Aufgabe:

Erstellung eines Berichtes mit Problemstellung und Empfehlungen; Erstellung von Terms of Reference für Regionale Strategie und Aktionsplan bezüglich der Energieeffizienz

Kunde:
European Union Energy Initiative Project Development Facility (EUEI PDF), Eschborn

Jahr: 2016


 

Antragsberatung für die
Stadtwerke Heidelberg

Für Netzbetreiber und Energieversorger ergeben sich zunehmend Herausforderungen, die sich durch hohe Anteile Erneuerbarer Energien wie auch der Digitalisierung ergeben. Die Stadtwerke Heidelberg stellen sich dieser Herausforderung und planen die Umsetzung innovativer Konzepte in den Bereichen Quartiersversorgung, Mobilität und vernetzte Energiedaten.

Für die Stadtwerke Heidelberg wurden für die Förderprogramme „Smart Grids Forschung – digital vernetzt“ und „Kommunale Klimaschutz-Modellprojekte“ insgesamt drei Projektskizzen eingereicht: Ein innovativer Netzbaustein aus Batteriespeicher und regelbarem Ortsnetztransformator (rONT) soll erforscht werden zum Ziel, eine Open Source Datenplattform für Echtzeitdaten mit Energiebezug soll aufgebaut werden und in einem dritten Vorhaben ein Quartier auf einer Konversionsfläche zu einem vollvernetzten „Energiequartier“ mit integriertem Daten- und Mobilitätskonzept ausgebaut werden, einem in Europa einzigartigen Leuchtturmprojekt.

Aufgabe:
Konzeptionelle Entwicklung der Anträge gemeinsam mit den Stadtwerken Heidelberg und Erstellung abgabefertiger, ausgearbeiteter Projektskizzen.

Kunde: Stadtwerke Heidelberg

Jahr: 2016

Umweltbundesamt - Bestandsaufnahme und orientierende Bewertung dezentraler Energiemanagementsysteme

Die Energiebranche befindet sich im Umbruch, angetrieben durch technische Entwicklungen wie (verteilte) erneuerbare Energien, Digitalisierung und politische Ziele wie Klimaschutz und Ausstieg aus der Kernkraft. In diesem Zuge sind allein in Deutschland mehr als 1,5 Millionen dezentrale Kraftwerke entstanden, Tendenz weiter steigend. Diese dezentralen Anlagen werden mehr und mehr mit intelligenten Regelungen ausgestattet, die über die bloße Sicherstellung der Funktionsfähigkeit des Kraftwerkes hinaus auch Regelungsaufgaben im Umfeld der Kraftwerke wahrnehmen. So werden z.B. Verbraucher und Speicher so geregelt, dass der Eigenverbrauch des Stroms aus den dezentralen Kraftwerken maximiert wird.

Die Kurzstudie, die zusammen mit dem Öko-Institut in Freiburg verfasst wurde, stellt in einer Marktübersicht die unterschiedlichen Spielarten dezentraler Energiemanagementsysteme dar. Es wurden mögliche Wechselwirkungen dieser Energiemanagementsysteme mit der übergeordneten zentralen Versorgung bewertet. In einem Ausblick wurden offene Fragen skizziert, die im Rahmen einer Langstudie zu diesem Thema vertieft beantwortet werden sollten.

Aufgabe:

Erstellung einer Kurzstudie mit dem Überblick über dezentrale Energiemanagementsysteme, Präsentation der Ergebnisse bei dem Kunden, Link zur Studie

 

Kunde:
Umweltbundesamt (UBA), Dessau

Jahr: 2016

CALLIA - Offene Elektrizitätsmärkte mit direkter Interaktion zwischen Verteilnetzbetreibern zur Integration von Erneuerbaren Energien

CALLIA ist ein europäisches Smart Grids-Projekt im Rahmen des ERA-Net Smart Grids Plus-Programmes der Europäischen Union. Ziel ist es, die grenzüberschreitende Integration Erneuerbarer Energien auf Verteilnetzebene zu verbessern und die technischen und regulatorischen Rahmenbedingungen dafür zu etablieren.

Im November 2015 wurde CALLIA zusammen mit 20 weiteren Vorhaben aus 50 gestellten Anträgen von ERA-Net ausgewählt und ist zum 1. Juli 2016 an den Start gegangen. Zwölf Projektpartner aus Belgien, Deutschland, Österreich und der Türkei arbeiten an der Umsetzung von CALLIA mit einem Budget von ca. 4.8 Mio. €.

Dr. Langniß – Energie & Analyse war federführend an Skizzenerstellung und Antragstellung beteiligt und hat zusammen mit dem ISC Konstanz die Projektkoordination übernommen.

https://callia.info/en/

Aufgaben:

  • Vergleich und Harmonisierung von Verfahren zur Abstimmung zwischen Übertragungs- und Verteilnetzbetreibern
  • Integration von Multiagentensystemen in Übertragungs- und Verteilnetzen
  • Erstellung eines transnationalen Verwertungsplanes
  • Experten für Energiepolitik und Energiesysteme
  • Skizzenentwicklung

Jahr:
2015 (Skizzenphase)
2016 (Antragsphase)
2016 - 2019 (Projektphase)

Die Energiewende gestalten...

punkte

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste.Mit der Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Außerdem verwenden wir google Maps für die Darstellung unseres Standortes. Nähere Informationen entnehmen Sie unsererer Datenschutzerklärung