Projekte

Wir helfen unseren Kunden, neue Organisationen aufzubauen, Förderinstrumente optimal zu gestalten oder  Mitarbeiter für die Energiewende fit zu machen.

C/sells – Smart Grids für das Energiesystem der Zukunft – Projektentwicklung und stellvertretende Projektleitung

Das Projekt C/sells schafft als großflächiges Schaufenster einen Ost-West-Solarbogen miteinander agierender weitgehend autonom handelnder Zellen in Baden-Württemberg, Hessen und Bayern. Aufgrund der hohen solaren Erzeugung und u.a. der Kombination aus ländlichen Räumen und städtischen Ballungsräumen, ist das Projektgebiet prädestiniert als „Schaufensterregion Intelligente Energie“. Des Weiteren bietet die vielfältige Akteursstruktur ideale Voraussetzungen, um neue Kooperationsmodelle umzusetzen.

Anfang Dezember 2015 wurde C/sells als eines von fünf Demonstrationsprojekten im Rahmen von SINTEG ausgewählt. Das Projekt läuft über vier Jahre seit Januar 2017.
Dr. Langniß - Energie & Analyse hat im Auftrag der Smart Grids-Plattform Baden-Württemberg e.V. ein Konsortium aus über 60 Partnern aus Wirtschaft und Forschung zusammengestellt. Eine 40-seitige Skizze wurde in einem umfassenden Dialog mit den Partnern angefertigt, in der Inhalte, Vorgehen, Kostenstruktur und Organisation des Projektes mit einem Volumen von ca. 120 Mio. € umfassend beschrieben wurde.

Dr. Langniß – Energie & Analyse koordinierte das komplexe Antragsverfahren für C/sells. Dabei wurde die Projektskizze gemeinsam mit den Partnern zu einem Vollantrag konsolidiert, welcher die Arbeitsgrundlage für die vier Projektjahre bildet.
In der eigentlichen Projektabwicklung übernimmt Dr. Langniß – Energie & Analyse die stellvertretende Projektkoordination.

Link zum Projekt

Im Rahmen ihres Teilvorhabens entwickelt LEA die Open-Source-Soft- und Hardware OLI weiter zur Peer-to-Peer-Kommunikation (P2P), Koordination und zum Energieaustausch auf der Basis von Blockchain und Ethereum und pilotiert diese. Damit wird es möglich, Verbrauch und Erzeugung kleinräumig auszugleichen sowie dabei kleinteilige lokale und regionale Flexibilitäten zu aktivieren. Für die Anwendungsfälle Herkunftsnachweise, Bilanzkreismanagement, Intelligentes Laden von E-Fahrzeugen sowie Peer-to-Peer Matching arbeitet LEA Konzepte heraus. Mit der Formulierung und Pilotierung der Blockchain in den beschriebenen Anwendungen werden auch wichtige Hinweise für die Standardisierung der Blockchains zwecks Markt- und Netzkommunikation gegeben. Aus den Erfahrungen mit den Piloten und Demonstratoren lassen sich auch mögliche, notwendige bzw. wünschenswerte Weiterentwicklungen der Regulierung ableiten. Ziel ist es darüber hinaus, die Blockchain-Technologie möglichst umfassend mit anderen Partnern in anderen Zellen von C/sells umzusetzen.

Aufgaben:

  • Geschäftsentwicklung
  • Koordination der über 60 Partner in den Bereichen Ressourcen & Inhalt
  • Erstellung der Gesamtvorhabensbeschreibung
  • Experte für Energiepolitik und Energiesysteme
  • Skizzenentwicklung
  • Verbindung zu öffentlichen Behörden
  • Weiterentwicklung der Open-Source-Soft- und Hardware für Blockchain-Anwendungen
  • Konzeptionierung und Pilotierung der Blockchain-Anwendungen

Kunde:
Smart Grids-Plattform Baden-Württemberg e.V., Hermann-von-Helmholtz-Platz 1, Karlsruhe (Skizzen- und Antragsphase), EAM GmbH & Co. KG, Monteverdistr. 2, Kassel (Projektphase)

Jahr:
2014 - 2015 (Skizzenphase)
2015 - 2016 (Antragsphase)
2016 - 2020 (Projektphase)

Sektorkopplung und Nachbarschaft mit Blockchain Token in einem Innovationsquartier - Skizzenerstellung im Ideenwettbewerb „Reallabore der Energiewende“

In einem Innovationsquartier in einem deutschen Ballungsraum wird ein sektorübergreifendes, interaktives Energiekonzept umgesetzt. Dabei werden datengetriebene Technologien systemunterstützend eingesetzt und bewertet: ein Building Information Model (BIM), zeitlich hochauflösende Mess- und Regelkonzepte für das Energiemanagement und Blockchain für den agentenbasierten Handel mit Energieressourcen. Die Energieversorgung umfasst einen vollständig auf erneuerbaren Energien optimierten Einsatz von PVT-Kollektoren zur kombinierten Strom- und Wärmeerzeugung, ein Low-Ex System zur kombinierten Wärme- und Kälteversorgung sowie die Entwicklung optimaler Betriebsstrategien unter Verwendung von künstlicher Intelligenz. Auf der Basis von Blockchain-Technologie wird ein lokaler Marktplatz geschaffen, auf dem Akteure oder Assets aus dem Quartier und dessen Nachbarschaft automatisiert energiebezogene Transaktionen ausführen können. Sustainability Tokens sollen als Quartierswährung nachhaltiges Verhalten anreizen und belohnen.

Der Projektleiter für die Quartiersentwicklung hat Dr. Langniß - Energie & Analyse mit der Koordination des Förderantrags im Ideenwettbewerb des BMWi beauftragt. Ein Konsortium aus acht Partnern, darunter Technologieunternehmen, Forschungseinrichtungen sowie ein Regionalentwickler, haben das Vorhaben gemeinsam konzipiert.

Aufgaben:

  • Konzeption des Förderprojekts auf Basis der Planung für die Quartiersentwicklung
  • Akquise zusätzlicher Partner im Umfeld eines bestehenden Unternehmens- und Wissenschaftler-Konsortiums
  • Koordination der Skizzenerstellung und -einreichung

Kunde: ein Immobilienplaner und -entwickler

Jahr: 2019

 

Vorstudie zu Blockchain-Anwendungen in einem Innovationsquartier

In einem deutschen Ballungsraum soll bis 2025 ein Innovationsquartier mit Arbeitsplätzen für bis zu 10.000 Menschen errichtet werden. Auf einer Grundstücksfläche von 90.000 m² wird eine Geschossfläche von 241.800 m² realisiert. Darin enthalten sind 3.000 Stellplätze für Fahrzeuge, davon sollen 1.400 Plätze mit Ladepunkten ausgestattet werden. Neben den Gewerbe- und Büroflächen werden Wohnflächen für temporäre und dauerhafte Bewohner bereitgestellt. Der Strom wird aus PV-Anlagen im Quartier und der Nachbarschaft kommen und im Quartiersbatteriespeicher zwischengespeichert.

In diesem Zusammenhang besteht ein besonderes Interesse an den Möglichkeiten, Blockchain-Technologie einzusetzen. In einer Kurzstudie im Auftrag von OLI Systems GmbH hat Dr. Langniß – Energie & Analyse diese anhand konkreter, auf die Nutzung im Innovationsquartier abgestellte Anwendungen untersucht. Zu den erforschten Anwendungen zählten Tokenisierung von (Energie)-Dienstleistungen, Intelligentes Laden von E-Fahrzeugen, Wärmenutzung/-speicherung, Batteriespeicher, sowie Photovoltaik (Eigenerzeugung & Einbindung externer Erzeuger). Wirtschaftlichkeit einzelner Anwendungen und Synergien zwischen den Themenfeldern wurden aufgezeigt. Die Ergebnisse der Studie wurden auf einem internen Workshop mit dem Auftraggeber und anschließend auf einem Investor-Meeting vorgestellt.

Aufgaben:

  • Erstellung der Vorstudie
  • Prozessmodellierung
  • Wirtschaftlichkeitsrechnung
  • Präsentation der Ergebnisse für Auftraggeber und Investor

Kunde: OLI Systems GmbH, Stuttgart

Jahr: 2019

 

Vor-Machbarkeitsstudien für auf Erneuerbare Energien basierte Mini-Grids und Energy Centres in Lesotho

Ca. 60% Haushalte in Lesotho haben keinen Zugriff auf Strom aus dem öffentlichen Netz. Im laufenden Projekt „Entwicklung von Eckpfeilerordnungen und institutionellen Kapazitäten zur Beschleunigung des Progresses Nachhaltige Energie für Alle (SE4All)“ werden Investitionen in auf Erneuerbare Energien basierte Mini-Grids und Energy Centres katalysiert. Das Projekt wird zehn Mini-Grids und zehn Energy Centres in 20 Dörfern in fünf von zehn Distrikts in Lesotho implementieren.

Zusammen mit dem lokalen Partner KRATOS hat Dr. Langniß – Energie & Analyse Vor-Machbarkeitsstudien für fünf Lesotho-Distrikts verfasst, wo aktuelle Situation in jedem Dorf im Sinne von Energieverbrauch beschrieben, Potential der Erneuerbaren Energien und zukünftige Entwicklung des Stromverbrauchs eingeschätzt, und mögliche Varianten der Energieversorgung vorgeschlagen wurden. Die Projektpartner haben Befragungen von Haushalten, sowie Staats- und Geschäftskunden in jedem Dorf durchgeführt, wo jetziger und zukünftiger Energieverbrauch und Einkommensniveau sowie Zahlungsbereitschaft für Energiedienstleistungen ermittelt wurden. Auslegung von Mini-Grids und Energy Centres wurde mit Hilfe des Softwaretools HOMER Pro erstellt. Für jede Variante der Energieversorgung wurden Wirtschaftlichkeitsrechnungen dargelegt. Projektpartner haben Studienergebnisse auf dem Stakeholder-Treffen in Lesotho vorgestellt.

Aufgaben:

  • Erstellung der Vor-Machbarkeitsstudien
  • Energiesystemmodellierung
  • Erstellung eines Fragebogens und Überwachung der Befragung
  • Präsentation der Ergebnisse für Stakeholder

Kunde: United Nations Development Programme (UNDP), Maseru, Lesotho

Jahr: 2018

 

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